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im Louvre mit der Bibel
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www.louvrebible.org
Saal des Caryatids
Römische Kunst
Julisch-claudischen Periode
Spätantike
Gallien, Afrika und Syrien




Artemis mit einer Hirschkuh,

auch „Diana von Versailles” genannt
 
MR 152          Sully raum 17
 
 
 
Artemis war bei den Griechen die Göttin
der Jagd und hieß bei den Römern Diana.

Sie wird oftmals mit einem Bogen
  und in Belgleitung einer
Hirschkuh dargestellt.

Diese Statue ist in der Mitte des Saals aufgestellt, der für Heinrich II. erbaut wurde.

Es handelt sich um eine romantische
Anspielung auf Diane de Poitiers,
die Mätresse des Königs.

 
Die Artemis von Ephesus ähnelte ihr nur von weitem (Apostelgeschichte 19:28). Im Gegensatz zur jungfräulichen Artemis der Griechen ist sie eine opulente Fruchtbarkeitsgöttin und eine der Muttergottheiten.
 
Man hat eine enge Beziehung
zwischen der „großen Diana der
Epheser” (Apostelgeschichte 19:28)
und den großen Göttinnen anderer
Völker hergestellt.

Es bestehen enge Analogien zwischen der Kybele der Phryger und weiteren weiblichen Darstellungen göttlicher
Macht  in asiatischen Ländern (Ma in Kappadokien, Astarte in Phönizien, Atargatis (Br 4480) und Mylitta in Syrien). Man kann sich vorstellen, daß all diese Gottheiten lediglich Variationen der selben religiösen Vorstellung sind.
 
 Ruines du temple d’Artémis
www.BibléLieux.com
 
 
Artemis von Ephesus
 
CA 1202

Sully 1er raum  37 schaukasten  (3)


 
Der Körper der Göttin ist

von einer engen Tunika umhüllt,

die mit übereinanderliegenden Brüsten

oder Stierhoden geschmückt ist,

die als Zeichen der Fruchtbarkeit galten.
 
 

„Groß ist die Ạrtemis
der Ẹpheser!“
 
Apostelgeschichte 19:28
 
   
Ephesus war der Schmelztiegel,

in dem der heidnische Kult der
Muttergöttinnen christianisiert und in
eine fromme Verehrung der Maria als
„Mutter Gottes“ umgewandelt wurde.
 
Im Jahr 431 erklärte der dritte ökumenische Rat, der in dieser Stadt abgehalten wurde, Maria zur „Theotokos“, was so viel bedeutet wie „die Gott Gebärende“. Der Gebrauch dieses Titels durch die Kirche trug entscheidend zur Entwicklung der Mariendoktrin bei. Die Prozessionen zu Mariä Himmelfahrt könnten ihren Ursprung in den Prozessionen zu Ehren der Kybele und der Artemis haben.
 
 
 
 
 
 
 

 





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