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im Louvre mit der Bibel
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Saal des Caryatids
Römische Kunst
Julisch-claudischen Periode
Spätantike
Gallien, Afrika und Syrien




 
Der geschundene Marsyas            MR 267

Sully raum 17
 
Kreuz oder Pfahl ? 
 
 
Der Silen oder Satyr Marsyas wagte es,
den Gott Apollon zu einem musikalischen
Wettbewerb herauszufordern.
 
Nach seiner Niederlage war die Strafe,
ihm bei lebendigem Leibe die Haut abzuziehen.
An einer Kiefer hängend erwartet er seine schreckliche Strafe.
 
Diese Statue verdeutlicht eine mögliche und vermutlich korrektere Übersetzung der Begriffe,
die in Bezug auf die Hinrichtung Jesu
gebraucht werden. 

"Wenn du ein Sohn Gottes bist, so steige vom Marterpfahl herab!“   - Matthäus 27:40

 
Im Lateinischen benannte man mit Crux Simplex einen einfachen Pfahl, an dem Verbrecher festgemacht wurden. In den Schriften des römischen Historikers Titus Livius aus dem 1. Jh n. Chr. ist mit Crux ein aufrechter Pfahl gemeint.
 
Der katholische Gelehrte Justus
Lipsius (1547-1606) beschrieb dieses Folterinstrument in seinem Buch
De Cruce Libri Tres.
 
Das griechische Wort stauros,
welches mit Kreuz übersetzt wird,
bedeutet zunächst Pfahl
(wie bereits von den Assyrern
und Persern gebraucht) oder Pfosten,
an dem das Opfer aufgehängt wurde.
 
Die Apostel Petrus und Paulus gebrauchen ebenfalls das Wort xulon, um das Stück Holz zu beschreiben,
an das Jesus genagelt wurde.
 
„Christus hat uns vom Fluch des GESETZES losgekauft, indem er an unserer Statt ein Fluch geworden ist,
 
denn es steht geschrieben: „Verflucht ist jeder, der an einen Stamm gehängt ist.““ -  Galater 3:13
 
In diesem Zitat des 5. Buches Mose 21:23 bedeutet das Wort éts ursprünglich Baum oder Holz. Die Hebräer kannten kein Wort für das traditionelle Kreuz. Man findet das Wort xulon (a auf aramäisch) in Esra 6:11 der Septuaginta, wo ein einzelnes Stück Holz beschrieben wird, an das der Verbrecher festgemacht wurde.
 

Stauros bedeutet im Grunde vertikaler Pfahl oder Pfosten’.
Das Substantiv wie das Verb stauroô sind ursprünglich vom kirchlichen ‚Kreuz’, aus zwei Holzstücken zu unterscheiden.”

Vine’s Dictionary 

 
Zahlreiche Übersetzungen des Neuen
Testaments geben die Worte des
Petrus wie folgt wieder:
 „Der Gott unserer Vorväter hat Jesus
auferweckt, den ihr ums Leben gebracht
habt, indem ihr ihn an einen Stamm hängtet.“  
 
- Apostelgeschichte 5:30
 
Altaraufsatz von Saint Denis
 
MI 674

Henri BELLECHOSE

Dijon de 1415 à 1444

Richelieu 2ème  raum 3
 
  
Die Darstellung des erlösenden
Todes Christi passt nicht in die symbolische Kunst der
vorhergehenden Jahrhunderte.
 

Aufgrund des Verbots in Alten Testament lehnten es die ersten Christen ab, die Passion des Herrn bildlich darzustellen.

 
Ein Großteil der Gelehrten ist sich einig, dass das Kreuz vor der Ära Konstantins nicht als Richtungssymbol diente.
 
Es ist eine seltsame, jedoch unbestreitbare Tatsache, dass in den Jahrhunderten vor der Geburt Christi, und danach über lange Zeit in Ländern, die von der Lehre der Kirche unberührt blieben, das Kreuz als heiliges Symbol gebraucht.
 

"Das Kreuz wird erst ab
dem 4. Jh n. Chr.

vorwiegend als Symbol des Christentums gebraucht."

Sir Wallis Budge

   
 
Nichts lässt die Schlußfolgerung zu,
daß die ursprünglichen Begriffe für
das traditionelle Kreuz stehen, vor allem
weil dieses religiöse Symbol lange vor Christus von Nicht-Christen verwendet wurde.
 
 
Im Laufe der Jahrhunderte traten etwa 400 Kreuzarten zu Tage.
 
Einige davon werden hier vorgestellt. Das Henkelkreuz (Anch) war bei den Ägyptern das Symbol des Lebens und symbolisierte die Ewigkeit. Die griechischen Kreuze haben gleichlange Arme, die sich in der Mitte schneiden. Die Form des „Kreuzes”, zwei rechtwinklige Arme in Form eines mystischen Taus hat seinen Ursprung im antiken Chaldäa.
 
Nichts lässt die Schlußfolgerung zu, daß die ursprünglichen Begriffe für das traditionelle Kreuz stehen, vor allem weil dieses religiöse Symbol lange vor Christus von Nicht-Christen verwendet wurde. Davon abgesehen ist der Tod Jesu als „Erlösung für Viele” eine grundlegende Lehre der Heiligen Schrift. „Der Menschensohn nicht gekommen ist (…) sondern um zu dienen und seine Seele als ein Lösegeld im Austausch gegen viele zu geben.“ 
- Matthäus 20:28; Johannes 3:13
 
Voir aussi
     
      Le sacrifice d’Isaac en tableaux
 

 





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