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im Louvre mit der Bibel
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Saal des Caryatids
Römische Kunst
Julisch-claudischen Periode
Spätantike
Gallien, Afrika und Syrien




 
Kopf des Zeus                    CA 399


Sully 1er

raum 37 Schaukasten 1
 
  
Zeus, Gott des Himmels und Herrscher der Götter
des Olymps wurde bei den Römern zu Jupiter.
 
Die Verehrung von JHWH steht im direkten Gegensatz zur Verehrung des Zeus.
 
König Antiochos IV. (Epiphanes),
der die jüdische Religion abschaffen wollte,
befahl den Tempel von Jerusalem zu schänden und ihn wieder dem olympischen
Gott Zeus zu weihen.
 
- 2 Maccabées 6:1,2.
 
Zahlreiche Liebschaften machten Zeus zum Vater einer Vielzahl von Nachkommen, deren Auflistung im letzten Kapitel der Theogonie von Hesiod nachzulesen ist.
 
Léda et le cygne    CA 4255

Sully 1er étage raum 36 sch 18


Bemerkenswert ist, welche Erkenntnisse die Bibel über den möglichen, ja sogar wahrscheinlichen Ursprung der griechischen Mythenbereithält.

Wie im 1. Buch Mose 6:1-13 zu lesen ist, kamen vor der Sintflut Gottessöhne auf die Erde.
 
Sie zeugten die Nephilim, oder „diejenigen, die andere zu Fall bringen”. Aufgrund dieser unnatürlichen Vereinigung von göttlichen Wesen und Menschen kamen Unsittlichkeit und Gewalt auf die Erde (Judas 6; 2. Petrus 2:4).
 
 
Professor George Rawlinson kommt zum folgenden Schluß:
 

 „In den Pantheons der Griechen und Römer ist wie beim chaldäischen Pantheon dieselbe allgemeine Einteilung und oftmals dieselbe genealogische Nachfolge  zu beobachten.
Die Ähnlichkeiten sind zu markant, als daß es sich hierbei um einen Zufall handeln könnte.”

 George Rawlinson

 
„Die geläufigen Namen und Titel der
klassischen Gottheiten lassen sich
kurioserweise anhand von chaldäischen
Quellen verdeutlichen und erklären. 
 
 
Es besteht überhaupt kein Zweifel über die Verbreitung des damaligen Glaubens auf
die eine oder andere Weise und
die mythologischen Vorstellungen und Konzepte von den Ufern des Persischen Golfs zu den Ländern des Mittelmeers gelangten.”
 
Der Orientalist E. Speiser bemerkt ebenfalls diese grundlegende Verbindung und führt die Motive der griechischen Mythologie bis nach Mesopotamien zurück.

Dort wo sich Babylon befand und von wo aus die Menschen sich nach der Sprachverwirrung in alle Himmelsrichtungen zerstreuten. - 1. Mose 11:1-9
 

 





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