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Anbeter des Larsa     AO 15704
 
Richelieu raum 3 schaukasten 1  

 
 
Diese Bronzestatue zeigt eine knieende
Person beim Gebet.

Das Gesicht und die Hände sind vergoldet.
Auf der einen Seite
des Sockels ist ein Tier abgebildet,
auf der anderen ein Text in Keilschrift.
 
Auf der Vorderseite befindet sich
eine kleine Schale,
die als Trankopferbecken dient.

Der Anbeter ist zweifelsohne der König
Hammurabi. Er ist mit einer Hand vor dem Mund, knieend vor der Gottheit dargestellt.

 
Hiob spielt scheinbar auf diese Praktik an. Er spricht von der Gefahr, jedermans Herz sollte sie nicht von einem Kultobjekt wie Sonne oder Mond derart verführen lassen, daß man eine Geste der Anbetung vollzieht. „Und mein Herz begann, sich im geheimen betören zu lassen, und meine Hand dann meinen Mund küßte“ (Hiob 31:27,28). Hosea 13:2 und 1. Könige 19:18 beziehen sich ebenfalls auf Personen, die Götzen küssen.
 

 „Und mein Herz begann,
sich im geheimen betören zu lassen, Und meine Hand dann meinen Mund küßte“
 

Hiob 31:27,28 
  Gott sprach zu Elia :„Und ich habe siebentausend in Israel übrigbleiben lassen, alle Knie, die sich nicht vor Baal gebeugt haben, und jeden Mund, der ihn nicht geküßt hat.“.

Bei den Hebräern, gibt es keine besondere Einstellung, um zu beten. AlleEinstellungensind extrem freundlich. Stehend oder kniend, die Handflächensind manchmalin den Himmelgestreckt oderauferhobenen Händen.- 1 Könige 8:22

Es muß erwähnt werden, daß das „Heben der rechten Hand“ zur Gottheit in der assyrisch-babylonischen Welt eine Gebetshaltung darstellte.
In der Bibel wird dies mit einem Schwur verbunden. Gott spricht selbst davon, diese Geste symbolisch vollzogen zu haben. – Jesaja 62:8.
 

„Alle Knie, die sich nicht vor
Baal gebeugt haben,
und jeden Mund,der ihn
nicht geküßt hat.“

1.Könige 19:18

 
Solomon kniete, als er für die Nation betete bei der Einweihung des Tempels (1Könige 8:54). Jesus Christus selbst,  „kniete nieder und begann zu beten“ (Lukas 22:41). Die Heilige Schrift nicht zu Eigen nirgendwo Mimik oder andere Körperhaltungen, die eine falsche Frömmigkeit und Hingabe betroffen hinweisen würde. Sie schreiben keine Haltung, wie Zusammenfügen der Handflächen oder Hände, es schweigend getan werden kann. Jesus verurteilte die Zurschaustellung von denen, dielange Gebete gesprochen. -Lukas20:47.
 

 

Zum Schluß bleibt anzumerken,
daß gläubige Babylonier im Anschluß an den Anbetungsakt oftmals lächelnde Götzenfiguren
auf Bänke stellten.

 

„Wie Kerzen im heutigen
Katholizismus stellten
die Statuetten in Wirklichkeit
die Gläubigen dar.“  
  André Parrot

 
„O kommt, laßt uns anbeten und uns niederbeugen; Laßt uns vor Jehova knien, der uns gemacht hat.“ Psalm 95:6
 
Der goldene Anbeter  
 
Sb 2758
 
Richelieu raum 10 schaukasten 8
 

Diese Statuette aus Susa zeigt eine betende Person, mit erhobener rechter Hand und
einer Ziege unter dem linken Arm.
 
Durch einen Zapfen an der Unterseite konnte
man die Statuette aufrecht stellen,
indem man sie in eine Unterlage steckte.

In Susa wie in Mesopotamien
bestand der Gebetsakt als solcher daraus,
den Gottheiten ein Opfer zu bringen
und anschließend die Erinnerung an diese
Handlung durch das Aufstellen einer Figur,
die den Gläubigen selbst darstellte, zu verewigen.
 
Im Gegensatz dazu wird in der Bibel die persönliche Anteilnahme der Opferbringer betont, indem zum Beispiel die Hand auf den Kopf des Tieres gelegt wird (3.Mose 3:12). „Und wir wollen dagegen die jungen Stiere unserer Lippen darbieten.“ - Hosea 14:2
 
Eine aktive und fortgesetzte Methode, die auch derer der Christen entspricht : „Durch ihn laßt uns Gott allezeit ein Schlachtopfer der Lobpreisung darbringen, das ist die Frucht der Lippen, die eine öffentliche Erklärung für seinen Namen abgeben.“ - Hebräer 13:15

 





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